Pornografie bei Bandologie? :o

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06.01.2010

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Liebe Musiker,

was läuft denn jetzt bei Bandologie? Gibt's hier jetzt auch Pornos für Musiker? Surprised

Meine Mutter hat mich immer davor gewarnt, der häufige Umgang mit Musikern würde mich noch verderben ... Tja, nun sieht es eher aus, als wäre es anders herum! Wink

Hier erfahrt ihr alle Details und könnt den neuen, spektakulären Bandologie Werbespot sehen:

Ich weiß, ihr seid neugierig ... deshalb hier zunächst der Spot:

anchor_symbol Version mit deutschem Text:



Version mit englischem Text:



Ja, was ist denn das!? "Pfui!", würde Stefan Raab wohl mit einem Augenzwinkern kommentieren. Smile

Jetzt schnell die wichtigsten Fakten zum Werbespot und dann geht es in gewohnter Manier weiter mit praxisrelevanten Tipps für eure Selbstvermarktung als Musiker! ... Ja, denn auch aus diesem Spot kann man natürlich etwas nützliches herausziehen, außer etwas Freude beim Ansehen:

1. Die junge Frau im Werbespot heißt Carmen, ist 21 Jahre alt und kommt aus München. Hier ist ihre Telefonnummer (kein Scherz): 0157-72911002

2. Nun zum nützlichen Teil für euch als Musiker:

"Erst schocken, dann rocken", könnte das Motto des Spots gewesen sein. Übrigens auch für eine Musikband, denn das Ausgangsmaterial des Clips könnte man natürlich auch verwenden um beispielsweise auf ein Musikalbum oder eine Band aufmerksam zu machen! Dann natürlich mit einem anderen Slogan.

Ich war erstaunt: Mit denkbar einfachen Mitteln war es möglich, ein Video zu produzieren, dass selbst bei Musikern – die ja klassischerweise häufig die Rolle der Schockierenden selbst erfüllen – eine sehr hohe Aufmerksamkeit zu erregen.

In einer völlig überfüllten Welt aus Facebook Status Updates, MySpace Bulletins und "x"-tausend Online-Einladungen zu allen möglichen Events ist es gar nicht so leicht, noch aufzufallen. Doch mit diesem Spot geht es offensichtlich! Wer sich diese Idee "abgucken" möchte und für seine Band einen ähnlichen, einfach zu drehenden Spot erstellen möchte, darf das gern tun. Ein Urheberrecht besteht selbstverständlich nur für den Text des Spots, nicht allerdings für die Idee. Diese Idee gebe ich hiermit gern weiter (hier das Original), denn man kann sie sicherlich noch in diversen Varianten verwenden.

Hier ist die "Bauanleitung" zu diesem Werbespot, wenn du etwas ähnliches für deine Band erstellen möchtest:

1. Du benötigst ein Treatment für den Spot (eine Kurzbeschreibung des Inhaltes) inklusive eines Slogans, von dem du überzeugt bist. Dazu empfiehlt es sich, mindestens 16 Varianten des Textes zu schreiben.

2. Aus dieser Idee schreibst du ein Anschreiben, das an Models und Schauspielerinnen versendet werden kann.

3. Nun geht es richtig an die Arbeit: Du musst ein Model oder eine Schauspielerin finden, die bereit ist einen solchen Spot zu drehen. Wie ich feststellte, ist die Aufzeichnung des Gesichts selbst bei diversen Nackt- und Fetisch-Models(!) offenbar moralisch schwieriger als Nacktaufnahmen. Ich war erstaunt, doch mit genügend Mühe finden sich dann doch interessierte Modelle. Übrigens habe ich Carmen über die Model-Kartei kennengelernt (einmal per Suchmaschine suchen). Weitere Möglichkeiten wären, eine Modelagentur oder Schauspieleragenturen anzufragen.

4. Überlege dir eine angemessene Bezahlung und / oder Vergütung in anderer Form, beispielsweise durch Werbewirkung für ein Produkt oder Angebot des Models.

5. Achtung: Hinter dem Spot sollte natürlich ein entsprechend 'fetter' Inhalt stehen! Du solltest nur auf deine Band aufmerksam machen, wenn euer Angebot (und das meine ich kaufmännisch) steht "wie eine Eins"! Das bedeutet konkret: ERST müsst ihr etwas haben, was man auch wirklich verkaufen kann, was den Leuten einen Nutzen bringt und bei den Leuten gut ankommt und DANN könnt ihr Werbung dafür betreiben. ... Viele Bands machen hier den Fehler ein Musikvideo oder Werbespot zu drehen (was kaufmännisch betrachtet ja auf's Gleiche hinauslaufen soll: mehr Verkäufe), ohne etwas zu verkaufen. Sprich: Das Album ist dann auf der Webseite nicht, oder nur schwer kaufbar. Oder aber die Musik möchten viel zu wenige Leute kaufen (dazu gibt es ja hier diverse Tipps, beispielsweise im Ebook zum Thema "Innovationen").
An dieser Stelle sei also aufgrund einer Vielzahl von Erfahrungen gesagt: Erst ein Produkt "kaufbar" machen (das allein ist schwer genug), DANN erst dafür werben.

6. Den ganzen Dreh und die Rechteübergabe der Bilder solltest du natürlich mit einem Vertrag klären. (Oder wie ich es lieber nenne: "Vereinbarung").

7. Wenn du mit deiner Band mehr Hilfe im Detail benötigst, ergänzend zu dieser schnellen Gratis-Inspiration, melde dich gern bei mir: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Kurze Anfragen beantworte ich gern kostenlos per Email. Wenn du das Gefühl hast, dass ihr längere Hilfe im Detail haben möchtet, können wir über eine Coaching-Buchung sprechen.

 

... Und für alle, die erstmal mit sich selbst klären wollen, ob sie möglicherweise ein "Geld-Problem" haben (ein inneres Bauchgrummeln oder ähnliches, wenn jemand über solche "kommerziellen" Denkweisen spricht, wie ich sie mit Bandologie im Musikbereich vertrete), kann ich einmal mehr das Gratis-Ebook von Dr. Hans-Peter Zimmermann empfehlen:

"Geld ist schön" (Gratis-Ebook) ... hier zum Download bei HPZ.com

Ich wünsche euch alles Gute, insbesondere für eure Musik und eure Band ... hoffe, ihr hattet einen guten Rutsch und nun heißt es "ROCK ON with your band!" :)

Aus Berlin ... euer

Nils Kolonko


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