Warum im Bandologie-Buch nichts über Digitalvertriebe steht

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Video-Ergänzung zum Thema "digitale Musikvertriebe", wie beispielsweise Tunecore.com, DooLoad.de, Zimbalam.de, Audiomagnet.com und ähnliche, vom 16. August 2010.



Hier, im Doc Kolonko Archiv, findest du den im Video erwähnten Email-Verkehr mit dem Betreiber eines digitalen Musikvertriebs

Eine interessante Rechnung und weiterführende Erklärung zum Thema Digitalvertriebe findest im "Best of Nils_k" Archiv, wenn du die Seite nach dem Begriff "dooload" oder direkt nach dem Datum und der Uhrzeit, "17.04.2009 17:39:13" durchsuchst (per copy / paste kopieren und dort einfügen). "Best of Nils_k" Archiv

Ebenfalls zu diesem Thema, im Doc Kolonko Archiv: Antwort auf Musiker-Frage: "Was ist wichtig bei einem Distributionsvertrag beziehungsweise bei einem Plattenvertrag mit einem Indie-Label?"

Und hier meine bei Musikern beliebte Anleitung: "So verkaufst du deine Musik ohne Webshop per PayPal"

18.04.2010

Liebe Musiker,

"Wir verkaufen deine Musik weltweit", "Wir bringen dich zu iTunes" und dergleichen, liest man in den letzten Jahren immer häufiger. Doch was hat es mit diesen ganzen "Digitalvertrieben" auf sich, die zur Zeit wie Pilze aus den Browsern sprießen? Seit heute gibt es einen für euch als Musiker höchst interessanten Artikel bei Spiegel.de, der meine Einschätzungen und Recherchen zu diesem Thema bestätigt.

Wie ich bereits im Gratis-Film "Rock The Biz" erzähle und noch klarer im Interview mit der charmanten Medienmanagement-Studentin Cigdem (www.bandologie.de/cigdem.html), verdienen Musiker durch Verkäufe mit Hilfe von Digitalvertrieben herzlich wenig! Auch in einem "Doc Kolonko"-Blog-Eintrag habe ich euch bereits Infos zu diesem Thema geliefert.

Hier der Spiegel-Artikel: Karge Online-Einnahmen – Das Internet, ein Armenhaus für Musiker". Dazu passend verweist der Spiegel auf eine für Musiker sehr interessante Tabelle und eine tolle, grafische Darstellung des Informationsdienstes "Information is Beautiful".

So ... und wenn ihr das gelesen habt, dann wisst ihr auch, warum ihr im Inhaltsverzeichnis des Bandologie-Buches natürlich KEIN Kapitel über Musik-Online-Verkäufe findet. Das ist also der Grund, weshalb im Bandologie-Buch exakt null Mal das Wort "Digitalvertrieb" erwähnt wird.

Genau diese Zusammenhänge sind auch der Grund, weshalb ich in meiner Anleitung "So verkaufst du deine Musik ohne Webshop per PayPal" unter anderem den Tipp gebe, die Produkte eurer Band möglichst groß zu gestalten, also tendenziell keine einzelnen MP3s zu verkaufen, sondern Bundles.

Ein paar Hinweise, in welcher Form sich Online-Medien für Musiker bestmöglich einsetzen lassen, erfahrt ihr bereits in der wissenschaftlichen Arbeit von Cigdem (siehe oben); ... und wenn ihr wissen wollt, wie man heutzutage ganz genau sein Business als Musiker aufstellen sollte, um entsprechend effektiv Geld mit seiner Band zu verdienen, dann empfehle ich euch das Bandologie-Buch-Kapitel "Live-Auftritte (Gigs), Merchandising und Spezialprodukte", in dem es garantiert NICHT um Digitalvertriebe geht, sondern darum, was heutzutage wirklich im Musikbusiness funktioniert. Das Kapitel beinhaltet eine Fülle von Inspirationen und Praxis-Beispielen. Wer sich also dafür interessiert, sollte sich sofort mal die Leseprobe des Bandologie-Buches downloaden und schauen, ob er sich mit dem Schreibstil des Buches anfreunden kann.

In diesem Sinne, alles Gute und beste Grüße, euer

Nils Kolonko


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